Lerne mich und meinen Weg kennen
Hallo, schön, dass du da bist.
Ich begleite Menschen auf ihrem Trauerweg, über längere Zeit oder an einem ganz bestimmten Punkt. Wichtig ist mir dabei meine Haltung und mein Umgang mit dem Thema Trauer: Ich gebe Raum, ohne Druck und ohne Erwartungen von außen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Zeiten einen schwer treffen können. Und gleichzeitig kann in ihnen auch eine Chance liegen für Klarheit, Wachstum und einen neuen Umgang mit dem eigenen Leben.
Auf dieser Seite bekommst du einen Einblick über mich, meine Werte, meinen fachlichen Hintergrund und meinen Weg.
Mein Weg
Meine Haltung
Trauer ist für mich mehr als die Reaktion auf einen Todesfall. Sie zeigt sich überall dort, wo etwas Wichtiges wegbricht oder sich grundlegend verändert. Und trotzdem findet sie in unserer Gesellschaft oft kaum Platz.
„Und das ist die Wahrheit über Trauer: Verlust wird integriert, nicht überwunden."
— Megan Devine
Für mich muss Trauer nicht überwunden werden, um dazuzugehören. Sie darf da sein, integriert werden, ihren eigenen Weg nehmen. Ohne Hierarchie zwischen den Verlusten und ohne einen richtigen Weg, wie man trauert. Genau das prägt auch meine Arbeit: Ich begegne jedem Menschen und jeder Trauer so, wie sie gerade ist.
Meine Erfahrung und Qualifikation
Qualifikation ist für mich mehr als Zertifikate. Für mich ist sie ein Zusammenspiel aus Fachwissen, Erfahrung und Haltung. Dazu gehört für mich auch, mich regelmäßig fortzubilden und Supervision in Anspruch zu nehmen.
Im Rahmen meiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten durfte ich bereits eine Vielzahl von Menschen in den unterschiedlichsten Situationen begleiten. Neben Gesprächen im beruflichen Setting haben mich vor allem meine ehrenamtlichen Begegnungen geprägt: Als Notfallseelsorgerin, bei der Begleitung sterbenskranker Menschen und ihrer Angehörigen im Rahmen einer Wunschfahrt beim Wünschewagen des ASB und bei unterschiedlichen Einsätzen in meiner Zeit als Rettungssanitäterin. Durch diese Einblicke durfte ich eine ganz eigene Sichtweise auf meine eigene Endlichkeit und die Themen Tod und Trauer entwickeln.
Diese Erfahrungen habe ich mit einer fundierten fachlichen Ausbildung verbunden: Als Trauerbegleiterin bei VergissMeinNie (VMN) und als systemische und psychologische Beraterin beim BTB, Bildungswerk für therapeutische Berufe. Aktuell bilde ich mich außerdem bei wertgeschätzt zur Trauerrednerin weiter, weil ich noch mehr Stationen auf einem Trauerweg begleiten möchte.
Geprägt hat meinen Blickwinkel auch meine eigene Forschung im Bereich Trauer: In meiner Masterarbeit (M.Sc. Wirtschaftspsychologie) habe ich mich intensiv mit dem gesellschaftlichen und organisationalen Umgang mit Trauer und deren Tabuisierung beschäftigt. Diese Forschungsarbeit hat meine Haltung zum Thema Tod und Trauer nochmals deutlich weiterentwickelt.
Und natürlich sind es auch mein eigener Trauerfall durch den Tod meines Vaters und meine verschiedenen Lebensumbrüche, die mich zu dem Menschen machen, der ich bin. Ich habe in den letzten Jahren mehrere berufliche Wechsel hinter mir, durfte lernen, mich zu verabschieden und woanders neu anzukommen, musste mich aber gleichzeitig auch unangenehmen Fragen stellen.
Was daraus entstanden ist, siehst du unter anderem auch in meinen Angeboten:
Meine Werte
wertvoll
weil jede Geschichte es wert ist gesehen zu werden
Ich glaube, dass in jedem Leben und jeder Trauer etwas Wertvolles steckt, auch dort, wo es auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Ich nehme mir die Zeit, genau hinzusehen: auf das, was war und was ist.
annehmend
weil alles da sein darf, so wie es ist
Ich glaube daran, dass in der Trauer nichts versteckt oder zurechtgebogen werden muss. Was auch immer gerade da ist, Wut, Leere, Erleichterung, Verzweiflung, darf sein, ohne Bewertung und ohne Erklärung.
wandelmutig
weil Trauer einen offeneren Umgang verdient
Ich habe den Mut, für einen offeneren Umgang mit Trauer einzustehen, mit meiner Arbeit und meiner Haltung. Trauer gehört nicht ins Verborgene. Sie darf gesehen, ausgesprochen und ernst genommen werden und genau dafür setze ich mich ein.
gestaltend
weil Trauer viele Ausdrucksmöglichkeiten kennt
Trauer hat viele Gesichter und genau das darf sich auch in der Gestaltung widerspiegeln. Kreativität kann dabei einen Zugang zu uns selbst entfalten, dort wo sich zeigen darf, was Worte oft nicht erreichen.
Und wer bin ich sonst noch?
Wenn ich nicht gerade arbeite, mich ehrenamtlich als Notfallseelsorgerin engagiere oder forsche, bin ich vor allem eines: Ehefrau und Hundemama von Lino (siehe Bild).
Ich mag es Zeit mit meiner Familie zu verbringen, bin sehr gerne in der Natur und versuche in meinem doch oft stressigen Alltag bewusst Pausen durch Kreativität, Journaling und Yoga / Achtsamkeitspraktiken zu integrieren. Außerdem liebe ich die Musik und spiele Klarinette bzw. Saxophon im Musikverein in Muggensturm.
Grundsätzlich ist es aber so, dass ich oft schon die nächste Herausforderung suche, obwohl die aktuelle noch gar nicht ganz abgeschlossen ist. Ich mag es einfach sehr mich weiterzuentwickeln und Neues dazu zu lernen.
Ich lade dich ein an dieser Stelle kurz inne zu halten und in dich hineinzuspüren.
Fühlt sich das, was du gerade gelesen hast, für dich stimmig an?
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