Lerne mich und meinen Weg kennen

Hallo, schön, dass du da bist.

Ich begleite dich in Trauer- und Umbruchzeiten dabei, wieder Orientierung zu finden, indem du bei dir selbst ankommen darfst, ohne Druck und ohne Erwartungen von außen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Zeiten einen schwer treffen können. Und gleichzeitig kann in ihnen auch eine Chance liegen für Klarheit, Wachstum und einen neuen Umgang mit dem eigenen Leben.

Auf dieser Seite bekommst du einen Einblick über mich, meine Werte, meinen fachlichen Hintergrund und meinen Weg.

Mein Weg

Eine Frau steht seitlich in einem Waldweg, umgeben von Bäumen und Herbstlaub, bei Sonnenuntergang.
  • Im September 2020 ist mein Papa völlig überraschend verstorben. Auf meinem Weg danach durfte ich ganz viele Dinge über mich, aber auch grundsätzlich über Trauerarbeit lernen und genau das möchte ich weitergeben.

    Klicke dich gerne hier durch meinen Weg.

  • Trauer kann ganz schön fies sein. Das erste halbe Jahr nach dem Tod meines Vaters wusste ich gar nicht wie mir eigentlich geschieht. Ich war eigentlich vor seinem Tod gerade dabei meine Bachelorarbeit zu schreiben und da ich zuvor gar keine Vorstellung davon hatte, was genau auf Angehörige zukommt, wenn man einen Menschen verliert, wurde ich bzw. wurden wir als Familie davon komplett überrollt.

  • Gleichzeitig habe ich mich sehr schwer mit den Erwartungshaltungen und dem Druck getan, welcher mir immer wieder entgegengebracht wurde. Sätze wie “es ist doch jetzt schon ein paar Monate her” über “du musst doch jetzt dann wieder funktionieren” bis hin zu “das Leben geht weiter” war alles dabei, oftmals vielleicht gut gemeint, aber für mich als Trauernde wenig hilfreich.

  • Grundsätzlich hatte ich das Gefühl, dass ich kaum Möglichkeiten hatte mich auszudrücken und wahrzunehmen, wie es mir eigentlich geht. Ich war in einer Art Überlebensmodus und hab einfach versucht weiterzumachen, sicherlich teilweise auch zu verdrängen, meine Trauer runterzuschlucken und zu hoffen, dass das alles so funktioniert.

  • Doch dann war ich irgendwann an dem Punkt, wo ich für mich bemerkt habe, dass es so nicht weitergeht und dass ich Unterstützung benötige. Ich habe eine Trauergruppe für junge Erwachsene besucht und mich auch in 1:1 Begleitung begeben. Ich habe begonnen mich meiner Trauer zu stellen und hinzuschauen, was da alles war. Einerseits habe ich angefangen meine Gefühle wahrzunehmen und andererseits habe ich die ganzen Fragen zugelassen, die sich innerlich seit dem Tod meines Vaters in mir aufgebaut haben. Das tat weh und war schwer. Ich bin froh, dass ich damals solch eine tolle Begleitung hatte, die den Raum für mich gehalten hat.

  • Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mein Trauerweg einfach war, vor allem, weil er für mich in den letzten Jahren nicht nur aus dem Tod meines Vaters bestand, sondern verschiedene weitere Lebensumbrüche in meinem Leben stattgefunden haben. Ich durfte und musste mich von beruflichen Anstellungen verabschieden, Lebensentwürfe loslassen und zumindest gefühlt öfters bei 0 anfangen und mir eingestehen, dass ich einfach noch nicht angekommen bin. Das war oft hart und mit großen Schmerzen und Ängsten verbunden doch dennoch würde ich gleichzeitig rückblickend sagen, dass ich unglaublich dankbar bin für den Weg, den ich in den letzten Jahren zurückgelegt habe. Denn ich durfte selbst wachsen und meine Erfüllung in seinwärts finden.

Das bringe ich mit

Qualifikation besteht für mich aus mehr als Zertifikaten. Für mich ist es ein Zusammenspiel aus Fachwissen, Erfahrung und Haltung. Deshalb findest du nachfolgend beides: Einen Überblick über meine fachlichen Qualifikationen und Erfahrungswerte, aber auch in meine Werte und Haltung. Zu meiner Qualifikation zählt aus meinem Blickwinkel auch, dass ich mich regelmäßig fortbilde und Supervision in Anspruch nehme.

Hand hält einen Farn im Freien, im Hintergrund unscharfer Wald.

Meine fachliche Qualifikation:

Wissenschaft:

M.Sc. Wirtschaftspsychologie (Forschungsthema der Masterthesis: Gesellschaftlicher und organisationaler Umgang mit Trauer)

B.A. Business Administration

Begleitung und Methodik:

Trauerbegleiterin (VergissMeinNie), Abschluss Juni 2026

Systemische und psychologische Beraterin (BTB Bildungswerk für therapeutische Berufe)

Krisenkompetenz:

Notfallseelsorgerin, Rettungssanitäterin und Mitarbeit beim Wünschewagen des ASB

Meine Erfahrungen

Im Rahmen meiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten durfte ich bereits eine Vielzahl von Menschen in den unterschiedlichsten Situationen begleiten. Deshalb basieren meine Erfahrungswerte auch auf ganz unterschiedlichen Bereichen: Neben Gesprächen im beruflichen Setting haben mich vor allem meine zahlreichen ehrenamtlichen Begegnungen mit Menschen geprägt. Sei es im Rahmen von Einsätzen bei der Notfallseelsorge, bei der Begleitung von sterbenskranken Menschen und deren Angehörigen im Rahmen einer Wunschfahrt oder auch Erfahrungen bei unterschiedlichen Ereignissen in meiner Tätigkeit als Rettungssanitäterin. Durch diese Einblicke durfte ich nochmal eine ganz eigene Sichtweise auf meine eigene Endlichkeit und die Themen Tod und Trauer für mich entwickeln.

Geprägt hat die Entwicklung meines eigenen Blickwinkels auch meine Forschung im Bereich Trauer im Rahmen meiner Masterthesis. Ich bin sehr dankbar, dass ich mich durch diese Forschungsarbeit so tief in das Thema Trauer einarbeiten und so viele Experteninterviews mit tollen Menschen führen konnte. Dadurch hat sich meine Haltung zum Thema Tod und Trauer nochmals deutlich weiterentwickelt.

Abschließend sind es natürlich auch mein bereits genannter eigener Trauerfall durch den Tod meines Vaters und verschiedene Lebensumbrüche, die mich letztendlich zu dem Menschen machen, der ich bin. Ich habe in den letzten Jahren mehrere berufliche Wechsel und Umzüge hinter mir, durfte lernen mich zu verabschieden und wo anders neu anzukommen, mich aber gleichzeitig auch unangenehmen Fragen zu stellen. Daraus entstanden auch meine Werte, welche ich dir im nachfolgenden Abschnitt näher erläutere.

Meine Haltung zum Thema Trauer und meine daraus resultierenden Angebote findest du über den Button.

Meine Werte

wertvoll

weil Bedeutung dort entstehen kann, wo wir hinsehen

Machmal erkennen wir das Wertvolle erst, wenn wir uns trauen hinzuschauen. Wenn wir uns Zeit nehmen, den eigenen Weg bewusster zu gehen und dabei Unterstützung annehmen, kann sich in uns etwas wandeln und das Leben selbst gewinnt an Tiefe dazu.

annehmend

weil alles da sein darf, so wie es ist

Dort, wo Raum entsteht und sich alles in uns entfalten darf, finden wir die Möglichkeit bei uns selbst anzukommen. Und manchmal zeigt sich gerade in der Annahme und Akzeptanz das, wonach wir lange gesucht haben.

wandelmutig

weil Veränderung Mut braucht

Mit dem Mut, die Vergangenheit anzuschauen und gleichzeitig nach vorne zu blicken, kann aus dem was war Neues wachsen. Oft braucht es trotz Angst, Schmerz und Ungewissheit die Bereitschaft und Entscheidung etwas verändern zu wollen und genau darin liegt eine unglaubliche Entwicklungskraft.

gestaltend

weil Ausdruck viele Wege kennt

Gefühle finden manchmal erst dann Gestalt, wenn wir ihnen Raum geben. Kreativität kann dabei einen Zugang zu uns selbst entfalten, dort wo sich zeigen darf, was Worte oft nicht erreichen.

Und wer bin ich sonst noch?

Wenn ich nicht gerade arbeite, mich ehrenamtlich als Notfallseelsorgerin oder Rettungssanitäterin engagiere oder forsche, bin ich vor allem eines: Ehefrau und Hundemama von Lino (siehe Bild).

Ich mag es Zeit mit meiner Familie zu verbringen, bin sehr gerne in der Natur und versuche in meinem doch oft stressigen Alltag bewusst Pausen durch Kreativität, Journaling und Yoga / Achtsamkeitspraktiken zu integrieren. Außerdem liebe ich die Musik und spiele Klarinette bzw. Saxophon im Musikverein in Muggensturm.

Grundsätzlich ist es aber so, dass ich oft schon die nächste Herausforderung suche, obwohl die aktuelle noch gar nicht ganz abgeschlossen ist. Ich mag es einfach sehr mich weiterzuentwickeln und Neues dazu zu lernen.

Eine lachende Frau sitzt auf einem Waldweg, hält einen schwarzen und braunen Hund in den Armen.

Ich lade dich ein an dieser Stelle kurz inne zu halten und in dich hineinzuspüren.

Fühlt sich das, was du gerade gelesen hast, für dich stimmig an?

Dann freue ich mich sehr, wenn du über die unten stehenden Buttons entweder direkt ein Kennenlerngespräch vereinbarst oder mich bei weiteren Fragen kontaktierst.

Junge Frau geht im Park im Wald bei Sonnenuntergang, trägt schwarze Bluse und braune Hosen.