Wenn ein Mensch fehlt

Wenn ein Mensch stirbt, verändert sich oft nicht nur ein einzelner Moment, sondern vieles im eigenen Leben. Etwas ist nicht mehr da. Manchmal ist dieser Verlust sofort mit voller Wucht spürbar. Manchmal zeigt er sich erst nach und nach.

Trauer kann sehr unterschiedlich erlebt werden. Sie ist nicht geradlinig, nicht planbar und nicht für alle Menschen gleich. Alles, was in dieser Zeit da ist, darf erst einmal sein.

Raum für das, was mit dem Verlust da ist

Mit dem Tod eines Menschen kann vieles gleichzeitig da sein: Schmerz, Leere, Sehnsucht, Wut, Schuldgefühle, Überforderung, Erstarrung oder auch Erleichterung. Vielleicht fühlt sich manches widersprüchlich an. Vielleicht kannst du noch gar nicht greifen, was eigentlich gerade in dir vorgeht.

Trauer folgt keinem festen Ablauf und keinem richtigen oder falschen Weg. Sie braucht nicht immer Worte, keine bestimmte Form und auch kein bestimmtes Tempo.

Vielleicht kennst du das gerade…

… da ist etwas in dir, was kaum auszuhalten ist

… du funktionierst im Alltag, aber innerlich ist alles schwer

… du fühlst dich abgeschnitten von dir selbst oder von anderen

… du spürst Sehnsucht, Leere, Ohnmacht oder große Müdigkeit

… andere verletzen dich mit Aussagen oder Gesten, obwohl sie es nur gut meinen

… du veränderst dich und weißt selbst gerade noch nicht, wie du mit allem umgehen kannst

… du wünschst dir einen Raum, in dem all das da sein darf

1:1 Begleitung bei Tod und Verlust

In meiner Begleitung kann es darum gehen, gemeinsam auf das zu schauen, was gerade da ist, wahrzunehmen, was dich bewegt, zu sortieren, was sich vielleicht ungeordnet oder überwältigend anfühlt und einen Umgang mit dem zu finden, was sich durch den Verlust verändert hat.

Es geht nicht darum, Trauer zu beschleunigen oder schnell wieder funktionieren zu müssen. Vielmehr darf ein Raum entstehen, in dem du in deinem Tempo trauern, verstehen, erinnern und mit dem da sein darfst, was gerade ist.

Eine Begleitung ist dabei immer sehr individuell. Weitere allgemeine Informationen zur 1:1 Begleitung findest du unter dem nachfolgenden Button.

Vielleicht musst du das gerade nicht alleine tragen

Es ist in Ordnung, wenn du dir nicht sicher bist, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für Begleitung ist oder ob das, was du gerade erlebst für eine Begleitung “ausreicht”. Wenn dich etwas bewegt, belastet oder innerlich festhält, darf das Grund genug sein, damit nicht allein zu bleiben.

So kann ich dich begleiten:

In der 1:1 Begleitung bekommst du einen geschützten Raum für das, was dich im Erleben von Tod und Verlust bewegt. Gemeinsam schauen wir auf das, was gerade da ist, was schwer geworden ist und was dich in dieser Zeit unterstützen kann.

Die Begleitung darf dabei so individuell sein wie deine Geschichte, deine Beziehung zu dem verstorbenen Menschen und das, was du erlebst.

Meine Arbeit ist systemisch. Das bedeutet, dass wir nicht nur dein aktuelles Erleben in den Blick nehmen, sondern auch dein Umfeld, deine Beziehungen, deine Rollen und innere Muster. Denn rund um Tod und Verlust wirkt oft vieles zusammen: Trauer, Veränderungen im Alltag, Reaktionen aus dem Umfeld und die Frage, wie das Leben mit diesem Verlust weitergehen kann.

Ich begleite dich achtsam und, wenn es passend ist, auch körperorientiert. Darüber hinaus können kreative Methoden Teil der Begleitung sein – besonders dann, wenn Worte fehlen oder etwas auf andere Weise greifbarer werden darf.

Mir sind dabei besonders diese Punkte wichtig:

Du bestimmst Tempo und Tiefe.
Nichts muss schneller gehen, als es sich für dich stimmig anfühlt.

Raum für vielschichtige Gefühle.
Schmerz, Sehnsucht, Wut, Schuld, Leere, Erleichterung oder Ohnmacht dürfen nebeneinander da sein.

Struktur, die entlastet.
Wir sortieren Gedanken, Gefühle und innere Spannungen und schauen, was dir im Alltag Orientierung geben kann.

Körper als Kompass.
Wenn es passt, beziehen wir Wahrnehmung, Atmung oder kleine Übungen zur Regulation mit ein.

Kreative Zugänge als Möglichkeit.
Wenn Worte fehlen, können Materialien, Symbole oder gestalterische Impulse helfen, dem inneren Erleben zu begegnen.

Die Beziehung bleibt bedeutsam.
Nicht nur der Verlust bekommt Raum, sondern auch die Verbindung, die Erinnerung und das, was bleibt.

Du bist noch unsicher, ob ich und meine Arbeitsweise zu dir passen oder hast weitere Fragen?

Kontaktiere mich gerne oder vereinbare ein kostenfreies Kennenlerngespräch.

Ich freue mich auf deine Nachricht!

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