Wenn das Leben anders wird
Nicht jede Trauer entsteht durch einen Todesfall. Auch Abschiede, Verluste und tiefgreifende Veränderungen können etwas in uns auslösen, das schwer einzuordnen ist. Manchmal gerät etwas ins Wanken, was lange getragen hat. Manchmal bricht etwas weg. Und manchmal ist da einfach das Gefühl, dass das Leben nicht mehr so ist, wie es einmal war.
Solche Erfahrungen dürfen Raum haben. Auch dann, wenn sie von außen vielleicht nicht sofort als Trauer erkannt werden.
Raum für Trauer, die oft keinen Namen bekommt
Trauer zeigt sich nicht nur dort, wo ein Mensch oder Tier gestorben ist. Sie kann auch da sein, wenn Beziehungen enden, Lebensentwürfe sich verändern, Sicherheiten wegbrechen oder etwas verloren geht, das einmal wichtig war.
Vielleicht trauerst du um eine Partnerschaft, um einen Kinderwunsch, um Gesundheit, um eine frühere Version deines Lebens oder um ein Gefühl von Zugehörigkeit, Sicherheit oder Zukunft. Vielleicht kannst du gar nicht genau benennen, was es ist, nur, dass etwas schwer ist, fehlt oder innerlich schmerzt.
Auch diese Form von Trauer ist wirklich und auch sie verdient Raum.
Vielleicht kennst du das gerade…
… du spürst, dass etwas nicht mehr so ist wie früher
… da ist Traurigkeit, Leere, Wut, Unsicherheit oder Überforderung und du weißt vielleicht gar nicht warum
… du funktionierst im Alltag, aber innerlich fühlt sich vieles ungeordnet an
… du kannst gar nicht genau benennen, was eigentlich so weh tut
… du merkst, dass du um etwas trauerst, das von außen gar nicht sofort als Verlust gesehen wird
… du hast dich bewusst für einen Umbruch entschieden, kannst allerdings die Vorfreude plötzlich gar nicht mehr spüren
… du wünschst dir einen Raum, in dem all das da sein darf
1:1 Begleitung bei Abschied und Umbruch
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht benennen, um welche Themen es alles gehen kann, denn die Vielfalt ist sehr groß. Ich lade dich vielmehr ein, dass du mit deinem individuellen Anliegen zu mir kommen kannst und wir uns dieses gemeinsam anschauen.
In meiner Begleitung kann es darum gehen, gemeinsam wahrzunehmen, was gerade da ist, zu sortieren, was sich vielleicht ungeordnet anfühlt und einen Umgang mit dem zu finden, was sich verändert hat. Es darf darum gehen, besser zu verstehen, was dich bewegt, was gerade schwer ist und was du im Moment brauchst.
Wie die Begleitung konkret aussehen kann, ist dabei sehr individuell. Mehr allgemeine Informationen zur 1:1 Begleitung findest du unter dem nachfolgenden Button.
Vielleicht musst du es gerade nicht genau benennen
Du musst nicht sicher sein, ob dein Erleben „wirklich Trauer“ ist oder ob dein Anlass groß genug ist, um dir Begleitung zu erlauben.
Wenn dich etwas bewegt, belastet oder innerlich festhält, darf das Grund genug sein, damit nicht allein zu bleiben.
So kann ich dich begleiten:
In der 1:1 Begleitung bekommst du einen geschützten Raum für das, was dich in Zeiten von Abschied und Umbruch bewegt. Gemeinsam schauen wir auf das, was gerade da ist, was schwer geworden ist und was dich in dieser Zeit unterstützen kann.
Die Begleitung darf dabei so individuell sein wie das, was du erlebst, und der Weg, den du gerade gehst.
Meine Arbeit ist systemisch. Das bedeutet, dass wir nicht nur dein aktuelles Erleben in den Blick nehmen, sondern auch dein Umfeld, deine Beziehungen, deine Rollen und innere Muster. Denn gerade in Zeiten von Abschied und Umbruch wirkt oft vieles zusammen: Emotionen, äußere Veränderungen, Erwartungen, innere Konflikte und die Frage, wie es für dich weitergehen kann.
Ich begleite dich achtsam und, wenn es passend ist, auch körperorientiert. Darüber hinaus können kreative Methoden Teil der Begleitung sein, besonders dann, wenn Worte fehlen oder etwas auf andere Weise greifbar werden darf.
Mir sind dabei besonders diese Punkte wichtig:
Du bestimmst Tempo und Tiefe.
Nichts muss schneller gehen, als es sich für dich stimmig anfühlt.
Raum für vielschichtige Gefühle.
Trauer, Wut, Unsicherheit, Erleichterung, Sehnsucht oder Überforderung dürfen gleichzeitig nebeneinander da sein.
Sortierung und Orientierung.
Wir schauen gemeinsam auf das, was sich verändert hat, was dich innerlich bewegt und was dir helfen kann, wieder mehr Klarheit zu finden.
Körper als Kompass.
Wenn es passt, beziehen wir Wahrnehmung, Atmung oder kleine Übungen zur Regulation mit ein.
Kreative Zugänge als Möglichkeit.
Wenn Worte fehlen, können Materialien, Symbole oder gestalterische Impulse helfen, dem inneren Erleben zu begegnen.
Was war, was ist und was werden darf.
Nicht nur der Verlust oder der Umbruch bekommen Raum, sondern auch das, was bleibt, was sich verändert und was sich neu entwickeln darf.
Du bist noch unsicher, ob ich und meine Arbeitsweise zu dir passen oder hast weitere Fragen?
Kontaktiere mich gerne oder vereinbare ein kostenfreies Kennenlerngespräch.
Ich freue mich auf deine Nachricht!
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